Beiträge von Administrator

Jetzt hat’s mich auch

Ich war ja lange skeptisch bei den Season8-Comics, aber jetzt bin ich auch überzeugt. Nummer 12 hatte genau die Mischung aus Scooby-Slapstick und allgemeiner Skurillität, die ich mir wünsche! Nicht unbedingt Buffy auf dem höchsten Niveau, aber wenn es eine Folge gewesen wäre, würde ich von höchstem Rewatch-Value sprechen.
Ohne spoilern zu wollen: Ja, am Anfang der 12 gibt es eine ganz große Wendung, die von der Community heiß diskutiert wird, und die ich eigentlich reichlich unspektakulär finde. Ja, es geht NATÜRLICH darum, mit wem Buffy da im Bett liegt. Aber das ist, wie gesagt, weniger interessant, interessanter ist, wer dann alles reinkommt, wer wo (nicht) hinguckt und das Xander diesen Traum SCHONMAL hatte und die ganzen Alberneheiten …Hilarity Ensues.
Und der Gastauftritt am Ende der Ausgabe ist natürlich auch ein vielversprechendes Schmankerl.
Anstatt jetzt aber doch ins spoilern zu geraten, wende ich mich lieber wieder dem Projekt zu, die Analyse von Season 8 vor dem Hintergrund des Problems der „wohlmeinenden Technokratie“ (und wer repräsentiert die? Buffy oder Twilight? Oder gar Giles?) voranzutreiben. Vorerst offline.

Buffy vs. Dracula – Meta

Auf livejournal gibt es einen netten kleinen Essay zu Buffy vs. Dracula mit klitzekleinen Spoilern für Season 8.

Terminator-Serie auf Jakobs Blog

Auf Jakobs (also meinem anderen) blog gibt es einen Beitrag zur Terminator-Fernsehserie, in der unter anderem Summer Glau aus „Firefly“ mitspielt.

Buffy in Bremen

Paule berichtet von Buffy-Studies in Bremen.

Insel der doch irgendwie langweiligen Typen

Nachdem BSG jetzt erst mal ausgegangen ist, habe ich mich schließlich zum chronologischen Lost-Gucken überreden lassen … und auch, wenn das unterhält und spannend ist, stellt es leider keinen Ersatz dar, mit dem sich dieser blog hier spannend am laufen lassen hält. Ein Haufen Schuld-und-Sühne-Stories, Vatergeschichten, Beziehungsvielecke und Monster, die man nicht sieht. Funktioniert alles und ist recht slick, aber das Oberflächen/Tiefensinn-Verhältnis stimmt nicht. Wo Buffy oberflächlich ist, da mit Wonne und ohne sich zu entschuldigen, mit dem gelegentlichen radikalen Kippen ins total Verstörende. Lost hat dagegen eher einen verstörenden Grundton und versucht von da, mit banalen Charakterisierungen und Geheimnissen aus finsterer persönlicher Vergangenheit in Tiefel vorzustoßen, die sich als nichts anderes als Nacherzählungen bürgerlicher Kleinfamiliendramen entpuppen. Das nimmt sich wichtiger als es ist, im Gegensatz zu Buffy, wo sich alles immer wieder als wichtiger erweist, als es sich nimmt, was natürlich auf dauer einfach sehr viel charmanter ist.

Randthese: Natürlich lassen sich alle Vorgänge bei Lost erklären, wenn man einfach annimmt, dass die Serie im Buffyverse spielt, die Insel auf einem Hellmouth sitzt und das First Evil seine Finger im Spiel hat (und wer fühlt sich bei Ethan aus Staffel 1 nicht ein bisschen an Caleb erinnert?)